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Das Zusammensein im Kreis der Männer ist selbsterfahrungsorientiert, wir gewinnen einen tieferen Kontakt zu unserer inneren Wirklichkeit. An diesem Tag schauen wir auf das, was wachsen und werden will, und auf das, was uns scheinbar davon trennt. Das Schwitzhütten-Ritual ist eines der ältesten Reinigungsrituale für Körper, Geist und Seele. Hier erinnern und erfahren wir uns selbst als Teil der Natur und der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Verbunden mit Körper und Atem öffnen wir unsere Wahrnehmung für das, was ist. So, wie wir sind, betreten wir auch den Raum der Schwitzhütte, was immer hier in den Vordergrund tritt, verdient Anerkennung und Respekt und ist willkommen.
Die kreisrunde Schwitzhütte besteht aus Weiden- oder Haselnussruten, wird mit Decken völlig verhüllt und symbolisiert so das schwarze Licht und den Schoß von Mutter Erde, in den wir zurückkehren um uns rückzubinden und auszurichten. Ein Pfad verbindet die Schwitzhütte mit der Feuerstelle. Steine werden erhitzt, bis sie rotglühend ins Innere der Schwitzhütte gebracht werden. Still und zentriert versammeln wir uns um die Steine. Der heiße, reinigende Dampf steigt auf und berührt das, was in uns ist.
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